22. Heißes Wasser kann unter den richtigen Bedingungen schneller gefrieren als kaltes Wasser

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Man hat immer angenommen, kaltes Wasser gefriert schneller, weil es dem Gefrierpunkt bereits näher ist, aber der Mpemba-Effekt beweist das Gegenteil: Unter bestimmten Bedingungen (wie spezifischen Behälterformen und Temperaturen) kann heißes Wasser tatsächlich schneller gefrieren als kaltes. Dies hat mit Verdunstung, Konvektionsströmen und gelösten Gasen zu tun, die aus wärmerem Wasser schneller entweichen.

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Diese kontraintuitive physikalische Tatsache hat Wissenschaftler und Hobbyköche jahrzehntelang verwirrt. Menschen über 35, die hunderte Male Eiswürfel gemacht oder Reste eingefroren haben, hinterfragen nun jedes Tablett, das sie je gefüllt haben. Es ist die Art von offensichtlich-aber-schockierender Wissenschaft, die einen dazu bringt, noch heute Abend zum Gefrierschrank zu rennen und es auszuprobieren.

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