27. Die Ränder auf Notizbuchpapier waren ursprünglich zum Binden, nicht für Notizen

Die leeren Ränder an der Seite von Notizbuchseiten sind nicht hauptsächlich für Kritzeleien oder Kommentare von Lehrern gedacht. Frühe Notizbücher und gedruckte Bücher ließen Platz, damit beim Zusammennähen oder Binden der Seiten die Naht nicht in den eigentlichen Schreibbereich hineinragte. Diese Gewohnheit blieb auch bei losem Papier erhalten.
Sie haben seit Ihrer Schulzeit unzählige Notizbücher gefüllt und angenommen, die Ränder seien großzügiger leerer Raum zum Nachdenken. Über 35-jährige Fachleute, die regelmäßig Besprechungsnotizen machen oder Tagebuch führen, sehen jede linierte Seite nun als stille Erinnerung an alte Buchbinderkunst. Der Leerraum hat doch einen Sinn.