Skurrile alte Berufe, die es nicht mehr gibt (und das aus gutem Grund!)

Zigarettenmädchen

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Zigarettenmädchen gehörten im frühen 20. Jahrhundert einst zum festen Inventar glamouröser Nachtclubs, Flüsterkneipen und Theater. In auffälligen Uniformen gekleidet und mit Tabletts mit Tabakwaren ausgestattet, wandelten sie unter den Gästen umher und verkauften Zigaretten, Zigarren und sogar Kaugummi. Von diesen Frauen wurde erwartet, dass sie flirteten, charmant waren und immer lächelten – teils Verkäuferin, teils Unterhaltung.

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Trotz des Reizes war es kein sicherer oder ermächtigender Job. Viele Zigarettenmädchen waren mit Belästigungen, niedrigem Lohn und den Gesundheitsrisiken der Arbeit in verrauchten, alkoholgetränkten Umgebungen konfrontiert. Als öffentliche Rauchverbote, der Feminismus und sich ändernde Einstellungen zum Tabak aufkamen, verschwand diese seltsame Mischung aus Service und Spektakel in der Kulturgeschichte.

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Fischhändler (Lebendfischtransporteur)

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Vor der Kühlung spezialisierten sich einige Händler auf den Verkauf vonlebendenFischen von Tür zu Tür. Fischhändler trugen wassergefüllte Fässer auf dem Rücken oder Karren, in denen sich windende Aale, Forellen oder Karpfen tummelten. Sie riefen wie ein Meeresfrüchte-Stadtschreier durch die Viertel, und die Kunden mussten ihr Abendessen direkt vor Ort aussuchen und ausnehmen.

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Der Job war schmutzig, stinkend und anstrengend – besonders im Sommer. Schlimmer noch, Unfälle bedeuteten oft durchnässte Schuhe und zappelnde Fische auf der Straße. Als Fischmärkte und Kühlung sich durchsetzten, geriet diese glitschige Karriere in Vergessenheit und wird nur noch in alten Volksliedern und nostalgischen Skizzen erwähnt.

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