11. Namensschilder an Häusern
Haben Sie schon einmal eine japanische Adresse gesehen und sich gefragt, wie jemand sie verstehen kann? Verwirrend, oder? Japans labyrinthartige alte Straßen haben viele Straßensysteme unübersichtlich und verwirrend gemacht, wodurch einzelne Straßennamen fast überflüssig werden. Stattdessen sind die Viertel in Blöcke namens „Chome“ unterteilt, was bedeutet, dass Häuser in verschiedenen Straßen fast identische Adressen haben können.
Um Probleme bei der Postzustellung zu lösen und Besuchern zu helfen, das richtige Haus zu finden, sind personalisierte „Hyosatsu“-Namensschilder zur Norm geworden. Oft in der Nähe eines Briefkastens oder Hauseingangs angebracht, zeigen Hyosatsu den Nachnamen des Hausbesitzers in japanischen Schriftzeichen oder im englischen Alphabet an. Während die meisten einfach und preiswert sind, sind einige aufwendig und kostspielig und dienen neben einem praktischen Werkzeug auch als subtiles Statussymbol.
